Archive for the 'eigenes' Category

ku: zahlen in koa-ban

Furchtlos zögere ich nicht für eine binäre Arithmetik und Messtechnik einzutreten. Ich weiß die Natur auf meiner Seite. Falls ich euch nicht von deren Nützlichkeit und großen Bedeutung für die Menschheit überzeugen kann, wirft das eben kein gutes Licht auf unsere Generation, ihre Wissenschaftler und ihre Philosophen. —John W. Nystrom

koa-ban ist ein (im moment eher mein) projekt das eine radikale, möglichst traditionsfreie und logische sprache zu entwickeln versucht |
die zahlen (ku) sind meine erste, und eins meiner mächtigsten elemente von koa-ban |
ku bildet die kürzesten und einfachsten zahlwörter die ich kenne

zählen in ku

ku dec hex bin
ko 0 0 0000
ka 1 1 0001
ke 2 2 0010
ki 3 3 0011
koa 4 4 0100
kaa 5 5 0101
kea 6 6 0110
kia 7 7 0111
koe 8 8 1000
kae 9 9 1001
kee 10 A 1010
.. .. .. ..
kii 15 F 1111
koo’a 16 10 1 0000
kao’a 17 11 1 1111
.. .. .. ..
kii’ii 255 FF 1111 1111
koo’oo’a 256 100 1 0000 0000

erläuterung

es benutzt, das etwas exotische quaternär-(vierer-)system mit den ‚ziffern‘ „o“, „a“, „e“ und „i“ und einem „k“ um zu kennzeichen das das wort eine zahl darstellt |
die ‚ziffer’folge ist von der niedrigen stelle zur hohen, und somit entgegengesetz zu der (aus dem arabischen stammenden) links-nach-rechts-schreibweise

aussprache:
k: wie im deutschen |
a, e, i, o, u: kurz |
mehrere vokale: zusammengezogen (diphton) |
doppelte vokale: vokal lang aussprechen {
apostroph: wie „h“ im deutschen

entstehung

die idee ist mir beim lernen von lojban gekommen |
dort waren ziffern nach einem halbsystematischen prinzip mit kurzen silben benannt | hexadezimale ziffern gab es zwar auch, allerdings bestanden sie aus 3 und nicht nur 2 buschstaben | das war für mich ärgernis genug nach einer alternative zu suchen |
und da es in lojban bereits andere wörter nach dem prinzip „fa, fe, fi, fo, fu“ gab, war es naheliegend es so zu machen | von mir stammt vor allem das prinzip der ‚ketten-wörter‘, die den wesentlichen anteil von koa-ban bilden

links

Leonard Heinzmann: Das Vierer-System, das beste Zahlensystem für den Menschen

Base42: quaternär-basierte hexadezimal-ziffern (cool gemacht; ziemlich ähnliche idee, nur in symbolisch)

weiterführendes zu koa-ban (war mal im aufbau :P )

marti/sofias.

minimal smile 1.0 veröffentlichung

flach und grau, ist alles was ich habe,
flach und grau, ist alles was ich mag,
darum lieb‘ ich, was so flach und grau ist:
weil mein schatz ein flusensieb ist

minimal smile ist eine kleines, flaches, graues und ..äh.. minimales smiley-theme |
es wurde gestaltet um endlich ansehnliche smileys in wirklich einfachem design zu haben, außerdem sollen sie möglicht für wichtige text-smileys angemessene äquivalente darstellen, sie sind bis 16*16 skaliert ziemlich gut erkennbar und passen zu fast jeder farbumgebung

entworfen habe ich sie ursprünglich für ultraki, eine radikale wiki-software von EDave mir, die in nächster zeit ihr erstes release feiern will

doch sehet selbst:

downloads:
alle smileys im svg-format (bzip2-komprimiert)
png-dateien in den größen 16*16, 24*24 und 256*256 gibt es in diesem archiv
außerdem gibt es die dateien einzeln: hier (svg)) und hier (png)

falls du keine bzip2- oder 7z-archive öffnen kannst, ist 7-zip ein heißer tipp! |
für das bearbeiten der svg-dateien ist inkscape erste wahl

ich erhebe (wie sonst) keinerlei zwangs- oder monopolansprüche |
eine namensnennung währe nett, am besten einfach auf diese seite linken |
jede vervielfältigung und veränderung ist willkommen

:)

(crosspost auf „grünes licht„)

frohe weihnachten

frieden auf erden |
leben ohne gewalt und zwang für alles was will, denkt oder fühlt |
und kinderpunsch für alle die es mögen
besondere grüße an (reihenfolge bedeutungslos, vergessene sorry..)

Mutti, Vati, EDave, Kathi,
lena1021
Michi, Beathe und Felix
Oma P., Opa P. (gute besserung!)
Alter Siedler, Freddy,
Alix und Basti,
klabauta/sephiroth, city-mouse (hallo mal wieder :) )
Doener, sniker, mutle
Black Dämon
Jaqueline
elfboi
bannaelle
kamo, anja, mondsuechtig, Noki
achja, und André (erster vergessener ._. )

und das alle eure wünsche wachsen und gedeien

mögen die gedanken grenzenlos tanzen |
mögen jeder wunsch auf achtung und jeder befehl auf ignoranz stoßen |
mögen menschen offen zueinander sein und sich nicht misstrauen müssen |
mögen die tiere die dem kulturellen unfall „weihnachtsbraten“ zum opfer gefallen sind eine mahnung, und traditionelle gewalt wie jede andere geächtet sein |
möge hass verworfen und der tod behoben werden |
mögen menschen sehen das das ‚andere‘ eine bereicherung darstellt und normalität uninteressant ist |
mögen freiheit und frieden der weg zu freiheit und frieden sein |
mögen träume dazu da sein um sie zu tun

–marti

input 2.0

ideen über coolere eingabegeräte und -methoden

1. anpassbare eingabeschnittstellen

heutige tastaturen mögen viele verschiedene sondertasten haben, doch das prinzip ist bei allen gleich und öde: eine taste hat eine aufgabe | mit der taste „L“ meint allermeistens „L“, nicht etwa „Я“, „übertakte die grafikkarte“ oder „spiele die heidi-titelmelodie“ | man umgeht diese einseitigkeit damit dass man irgendwelche tastenkombinationen definiert und den tasten „F1“ bis „F256“ eine halbwegs sinnvolle funktion gibt | doch all diesen kram muss man sich umständlich merken | der tastatur sieht man diese funktionen nicht an

ein interessanter prototyp dieser eines anpassbaren eingabegerätes ist das optimus-keyboard | schnell wird deutlich dass die grenze von toolbar-buttons (symbolleisten-knöpfen) und tastatur-tasten eingentlich nutzlos ist | der einzige grund warum man auf ein symbolleisten-symbol klickt ist dass man sich diese grausigen tastenkürzel nicht merken kann | mit der maus hätte man wahrlich wichtigeres zu tun und um dem platz auf dem bildschirm ist es auch schade..

stell dir einfach mal vor du hättest zu deinem lieblingsprogramm toolbars mit allen funktionen vor deinem bildschirm herumliegen, klingt das cool? ofkors

2. berührungsempindliche oberflächen

berührbare widgets

noch um einiges weiter kann man es treiben statt bildschirmtasten touchscreens verwendet |
und durch eine mir unbekannte techik gibt es multi-touch-screens die inzwischen auch fähig sind mehrere berührungen separat aufzunehmen können

ich glaube dass sich e-paper als darunterliegende anzeige für dieses ‚touchboard‘ gut eignen würde, da es hohe auflösungen unterstützt, hohen kontrast bietet und gerade bei standbildern sehr niedrige energieaufnahme hat

hier eröffnen sich die möglichkeien der fließenden übergänge:
slider (schieberegler) für normale hinterkommazahlen | schrollleisten und ’scroombars‘ (kombination aus scrollleiste und zoomfunktion, oft im videoschnitt und anderen zeitleisten verwendet) | winkel-einsteller | regler die nach dem jog- und shuttle-prinzip (eine bewegung des jog bewegt den wert im gleichen maße, wie ein mauszeiger zur maus | das shuttle ‚dreht‘ eine geschwindigleit mit der der wert kontinuierlich steigt/sinkt, mit der man sozusagen ’spult‘ | auch das ist im videoschnitt haufig und auch an vielen anderen stellen nützlich und intuitiv)

sogar 2-dimensionale sliders, jogs und shuttles sind möglich und (zum besipiel beim scrollen in großen bildern) sinnvoll

das nintendo ds und apple’s iphone zeigen wie interessant man berührungsempfindliche oberflächen und displays benutzen kann

welche interessanten möglichkeiten so ein touchboard bieten würde sieht man auch darin dass man z.b. eine klaviatur anzeigen lassen kann

was noch etwas fehlt ist das physikalische feedback, wie man es bei einer richtigen schreib- oder klaviertatstatur hat | eine gute lösung währen geprägte oder angerauhte folien zum auflegen

das man aber auch ohne starre abgestufte tasten viele interessante dinge machen kann beweist das musikinstrument continuum

3. die befreiung der hände

'touchboard' und cyberglove

computermäuse verfolgen ein anderes konzept als tastaturen und amaturen | sie ist weniger eine anordnung fester bedienelemente als vielmehr etwas das die bewegungen der hände in einen computer kopiert | die maustasten sind weniger steuerknöpfe als eine abstrahierung der finger auf ein bit das unterschiedliche funktionen erfüllen kann..

um mäuse zu ersetzen halte ich touchpads für eher ungeeieget | und auch das auf-den-blidschirm-drücken ist manchmal einfach unpraktisch weil man den kram dann mit deinen händen verdeckt | stell dir vor du würdes ein grafikprogramm mit den fingern benutzen..

das beste was einer maus passieren kann sind mehr freiheitsgrade und damit währe der erste schritt getan: die 3d-maus oder auch cyberpuck |
was man mit der dritten dimension anstellt? | nun erstmal kannst du deine hand genauso bewegen wie den cursor auf dem bildschirm | außerdem benutzen 2-dimensionale benutzeroberflächen schon seit ewigkeiten eine tiefenmethaphern für dinge die ‚übereinander‘ liegen, z.b. fenster | stell dir mal vor du würdest ein fenster oder ein objekt einfach anpacken können und könntest es, während du es bewegst nach ‚vorn‘ und ‚hinten‘ ziehen | viele bildbearbeitungs- und grafikprogramme benutzen ‚ebenen‘ zwischen denen du nun hin und hergleiten kannst | gleiches gilt für die seiten eines dokuments oder für die schlüsselbilder einer tween-animation

was man ‚vermissen‘ würde währe sicher das bekannte maus-hochheben-und-absetzen (wenn das mauspad oder der arm an seine grenzen geraten), das ganze lässt sich allerdings mit einem bit übergehen, das besagt „ignoriere alle bewegungen“ praktischerweise könte man diese information mit einer kleinen taste an der maus geben..

als nächstens währen die neigungen (rotationen) der ‚maus‘ (bzw des pucks) dran | joysticks und lenkräder funktionieren genauso, auch wenn sie gewöhnlich nur 1 oder 2 rotations-freiheitsgrade bieten .. | davon abgesehen dass man 3d-modelle so prima rotieren kann, kann man damit auch noch scrollen, zoomen oder sie als gesten verwenden (z.b. für das vor- und zurücksprimgen in der history)

zu guter letzt die finger, dafür erweitere ich mal die 3d-maus zu einer art datenhandschuh/cyberglove, etwa sowas | die sind bei den meisten nicht all zu gut unabhängig voneinander koordinierbar (bis auf den daumen, falls man den dazuzählt) | das kann man allerding einerseits super mit so einem handschuh üben und andererseits kann man mit den fingern noch etwas anderes: gestikulieren | um eine handgeste sicher zu erkennen braucht man vieleicht ein kleinwenig ki, aber es lohnt sich, denn damit kann man werkzeige, wie sie in diversen programen vorkommen einfach dadurch wechseln das man die geste seiner finger ändert

4. daumen hoch!

eingabegeräte für den daumen

daumen sind cool, sie besitzen das einzige sattelgelenk des menschlichen skelletts und haben in kombination mit den 2 scharniergelenken einen ziemlich großen und präzisen bewegungsradius

besonders mobile computer (spielkonsolen, telefone, musikplayer) nutzen daumen ziemlich intensiv | man kann damit knöpfchen drücken, richtungen per steuerkreuzen und ‚analog‘-sticks angeben und trackballs herumrollen

apple hat in seinen ipod-s schon lange das mechanische rädchen durch ein touchpad ersetzt | und ich glaube das man mit einen touchpad auch fast alles andere ersetzen kann

das „daumenpad“ was ich skizziert habe hat zusätzlich 9 leds im hintergrund | damit kann man anzeigen in was für einem modus sich das pad gerade befindet | möglich währen z.b. auch dinge wie eine 1d-jog/shuttle-kombination ein 2d-jog (wie ein trackball) oder ein 2d-shuttle (wie ein analog-stick), eine ‚kurbel‘ (wie im ipod), ein steuerkreuz oder 9 einzelne ‚knöpfe‘ | und touchpads und vollfarb-led-s dürften billig genug sein um sie in sie in allen möglichen kleinkram reinzubauen

5. patente stinken

ich weis garnicht wieviel dieser ideen in irgendwelchen patentämtern herumliegen und der ‚besitzer‘ alle die es umsetzen wollen ausquetscht wie marionetten | viele eingabegeräte sind teure nischenprodukte trotz ihres eindeutigen potenzials

patente verhindern innovation und gehören deshalb ignoriert, zerschwarzmarktet, abgeschaft und vergessen

–marti

all rites reversed: text und bilder bedingungslos frei

crosspost auf grünes-licht

„grünes licht“ geht online

grünes licht ^^

hallo zusammen

ich wollt euch mal sagen, dass ich vor kurzem (2 tagen) ein neues blog eröffnet habe |
es wird kürzere und manchmal weniger ernsthafte beiträge enthalten | dafür wahrscheinlich um so einige mehr..

bei der gelegenheit wollte ich auch blogage.de kurz vorstellen | es ist ein bloghoster dessen gründer ich vom fuckup-wiki kenne | und die ziemlich vernünftige menschen zu sein scheinen ;) |
sie haben sogar in ihrer erklärung „Don’t be evil 2.0“ festgelegt, dass die 0,2 (20%) der einnahmen an eine gemeinnützige organisation spenden |

nicht so doll ist dagegen die werbung die in jedes gratisblog eingebaut wird |
aber gut, gegen werbung auf dem eigenen bildschirm ist ein kraut gewachsen |
und wenn man nicht will, dass die blogbesucher den blog durch die aufmerksamkeit auf propaganda bezahlen, muss man es halt selbst tun (2 €/monat, allerdings sind solche ‚upgrades‘ wohl noch nicht möglich zur zeit)

wer einen (neuen) bloghoster sucht, ich halte blogage.de für durchaus empfehlenswert :)

–marti

teah-jyrred-entwurf: „monogamie ist keine lösung!“

dank Andreas bin ich darauf aufmerksam das die zeitrafferin julia seeliger einen t-shirt-wettbewerb macht
es geht um den (coolen) spruch „Monogamie ist keine Lösung!“ der ihr einmal von einer zeitung zugesprochen wurde (edit: jedenfalls hatte es sich damals so aufgefasst als währe das ursprünglich ein eine abgewandelte aussage die so nicht gesagt wurde und dann danend entgegengenommen wurde, möglich das ich das vercheckt hab, keine lust da zu recherchieren.. )

tja, ähm, und das sind meine entwürfe :D
das symbol für grenzenlose polyarmorie, es wurde blos fälschlicherweise für „olympische ringe“ gehalten ;)
1 nur ringe, gegenüberstellung mit monogamie
mono1.png

2 für fantasielose ;) ’symbolische‘ ringe für gender-gedöns, mit gegenüberstellung
monogamie-shirt#2

das grüne symbol steht für 3gender (sprich „freegender“) als dritte, freie alternative zu geschlechtern
das schwarze für asexuell/nonsexuell
und das gelbe für unentschlossen oder sowas..

die bedeutung ist vielleicht auch nicht so wichtig.. es könnte halt darstellen das man sich glichzeitig von geschlechterrollen und monogamie befreien könnte

3 ’symbolische‘ ringe ohne gegenüberstellung
monogamie-shirt#3

das geht auf allen farben: bei schwarz/dunklen farben dann mit weißer schrift
monogamie-shirt#3
mit den ‚olympischen‘ farben isses coolsten ;)

unfortunatlicherweise kann ich bei unserem-blog-hoster keine svg-dateinen hosten (übrigens: ms-office-dokumente schon, braucht jemand mal einen macrovirus? :P )
naja ich werd die dateien mal julia schicken, und sie bitten es zu hosten..

achja, meine lizenz dafür ist: all rites reversed, verbreitung, veränderung und vervielfältigung erwünscht, tu was du willst
die schrift ist meine geliebte DejaVu Serif, das „F“ und das „?“ an den gender-symbolen ist aus der DejaVu Sans

–marti (aka martis. / sofias.)

@ECHO=ON

hi

das soll der neue blog von mir und a1021 werden..
seid gespannt ;)


blog statistik

  • 23,385 hits

del.icio.us von a1021

RSS irrepressible.info: texte zensierter websites weltweit

  • Ein Fehler ist aufgetaucht - der Feed funktioniert zur Zeit nicht. Probiere es später noch einmal.