eine radikale antisexistische bewegung

die mauer muss weg! (svg-quelle verlinkt) an alle feministen, maskulinisten und menschen

eine radikale antisexistische bewegung würde geschlechterrollen nicht ’neu definieren‘ sondern überflüssig machen
wir brauchen keine ’neue weiblichkeit‘ sondern geschlechtsunabhängige freiheit

eine radikale antisexistische bewegung würde erkennen das diskriminierung nicht positiv sein kann
frauenquoten sucken, sie entmündigen, sie verstaatlichen, und stellen die fähigkeit jedes wesens mit weiblichem körper in frage unter gleichen bedingungen eine einflussreiche position zu erlangen

eine radikale antisexistische bewegung würde in jeder geschlechtertrennung ein problem sehen und nicht eine lösung
wer geschlechter trennt, für den können sie nicht gleich sein

eine radikale antisexistische bewegung würde nicht von ‚weiblicher weltsicht‘ schwadronieren ohne sich darüber lustig zu machen
welche folgen geschlechtshormone auch immer haben, sie als wesentlichen teil des bewusstseins zu definieren ist unwissenschaftlich und dumm

eine radikale antisexistische bewegung findet ein matriarchat nicht weniger abstoßend als ein patriarchat
eine welt wo menschen aufgrund ihres geschlechtes ‚vorherrschen‘ ist eine welt der unterdrückung

eine radikale antisexistische bewegung würde geschlechtertrennungen in sprache und kultur nicht auswalzen sondern ignorieren
kann jemand der einen bus fährt nicht einfach ein busfahrer sein? warum „er“, „sie“ und „-innen“? das schreit nach einer rechtschreibrevolution!

vielen dank für die vielen dinge die ihr getan habt
aber keinen dank für die vielen dinge die ihr unterlassen habt

–marti

(kopie gesendet an die emma-redaktion)

4 Responses to “eine radikale antisexistische bewegung”


  1. 1 EDave Sa 2007/Aug/04 um 03/51/23

    „(kopie gesendet an die emma-redaktion)“

    Und warum???
    Denkst du das die emma als nächstes eine Kopie deines Textes abdruckt, eine gigantische Revulotion anstiftet, und du mit deinen Testen Weltruhm erlangst? :P

    …glaube nicht das das was wird^^

  2. 2 marti Sa 2007/Aug/04 um 15/07/04

    damit die was davon mitbekommen, that’s it
    was sie dann damit machen daraufhab ich kaum einfluss, eine antwort währe ganz nett..

    die revolution ist schon im rollen seit es bewusstsein gibt
    und weltruhm ist langweilig

    wird schon ;)

  3. 3 Cees Mi 2008/Mrz/05 um 19/14/21

    Goede dag,

    „die revolution ist schon im rollen seit es bewusstsein gibt
    und weltruhm ist langweilig“,

    das ist optimistisch, bravo!

    Doch erzähl` mal einem Anhänger der ‚Scharia‘ etwas von Geschlechtergerechtigkeit. Oder einem Geistlichen der Kairoer al-Azhar Universität etwas davon, dass dessen Spalten in Männerrollen und Frauenrollen absolut veraltet und auch noch ziemlich neurotisch sei. Du solltest Laufschuhe haben, den Fluchtweg kennen und dann wieselflink sein …

    Grundsätzlich ist dein Utopismus aber richtig! Lass dich nicht entmutigen. Mit geschlechtergerechten Kindergärten wäre, mühselig genug, in Irak oder Afghanistan Frieden zu stiften, mit Panzern wird es nicht möglich sein.

    Groeten van Holland,
    Cees

  4. 4 marti Mo 2008/Mrz/10 um 13/58/02

    hi Cees, hoffentlich kommt das noch an

    Doch erzähl` mal einem Anhänger der ‘Scharia’ etwas von Geschlechtergerechtigkeit. Oder einem Geistlichen der Kairoer al-Azhar Universität etwas davon, dass dessen Spalten in Männerrollen und Frauenrollen absolut veraltet und auch noch ziemlich neurotisch sei.

    was ist die alternative? schweigen? ihnen vielleicht sogar nach dem mund reden? oder ihn (sowei ich kann) zensieren? |
    die alterbativen zu einer freien diskussion sind alle nicht sonderlich angenehm..

    und ich weis nicht ob die ‚geistlichen‘ im muslimischen umkreis wirklich die sind die einen mit erhobener faust hinterherrennen..

    und vielleicht bringt ja auch eine diskussion mit femiisten und maskulinisten über die eigene inkonsequnz mehr, als eine mit einem sharia-dogmatiker

    achja und nochwas: es geht mir nicht darum ob etwas „absolut veraltet“ oder „neurotisch“ ist |
    ich denke das geschechterrollen äußerst unnütze und nicht selten gewaltvolle und freiheitsberaubende konstrukte sind |
    als zwangsheiraten in der mitteleuropa noch normal waren, waren sie deshalb nicht besser als heute |
    neurosen sind für mich, wenn ein mensch sich mit der funktion des eigenen gehirns sich sehr gestört fühlt |
    das mich etwas an ihm oder seiner denkweise stört kann ich ihm sicher sagen, aber ich muss damit rechnen das er das nicht nachvollzieht

    und naja utopien.. ich denke viele meiner ideale (auch zur freiheit von geschlechterklassen) ziemlich praktisch umsetzbar sind |
    seine spache ausbeulen, sich unkonform kleiden, diskutieren, das alles sind dinge die man ‚einfach so‘ machen kann, bestenfalls kommt man dafür noch nichtmal ins gefängnis ;)

    dir auch ein paar putzige kleine kröten ^^
    marti


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