ich bin heute auf folgendes zitat gestoßen:
“ Reality is that which, when you stop believing in it, doesn’t go away. ”
— Philip K. Dick
wer das gesagt hat, hat offenbar keine große ahnung vom glauben, oder er wollte damit sagen, dass es keine realität gibt. glauben bedeutet nämlich nicht zu sagen etwas wäre nicht da, obwohl man es anders sieht (das wäre lügen); glauben bedeutet auch nicht sich selbst etwas vorzumachen. glauben ist die tatsächliche verinnerlichung von etwas. und wenn ich an nichts glaube, dann gibt es auch wirklich nichts. denn welche andere referenz hätte ich noch, wenn sogar meine sinneswahrnehmung ins leere läuft, da ich nicht an sie glaube?
cogito ergo sum – ich denke also bin ich; und nicht umgekehrt…
a1021
Das ist dann wohl so eine Art Solipsismus, was Du da beschreibst. Ich würde aber dagegenhalten. Hör doch mal für 10 Min. auf zu glauben, dass es die Welt gibt. Ich werd Dir dann sagen, ob ich in den 10 Min. existierte oder nicht ;-)
kein solipsismus, nur subjektivismus ;)
ob ich glaube, dass die welt existiert und ob die welt für dich dann existiert sind zwei voneinander unabhängige dinge.
Grrrrrrrr!
“ Wer’s glaubt wird selig und wer Kartoffeln frisst wird mehlig!“
wurde schon in meiner Kindheit vor einem halben Jahrhundert zitiert.
Fällt euch wirklich nix neues mehr ein?