5 Gründe das iPhone 3G zu meiden (Übersetzung)

5 tatsächliche Gründe das iPhone 3G zu meiden:

  • Das iPhone blockt freie Software vollständig. Apple verlangt einen ‘Steuer’ von Entwicklern und hat die vollständige macht darüber was auf dem Telephon des einzelnen sein kann und was nicht.
  • Das iPhone billigt and unterstützt Digital Restrictions Management (DRM).
  • Das iPhone legt deine Aufenthaltsort blos und bieten anderen die Möglichkeit dich ohne dein Wissen zu verfolgen.
  • Das iPhone wird keine Patent- und DRM-freien Formate wie Ogg Vorbis und Theora abspielen können.
  • Das iPhone ist nicht die einzige Wahl. Es gibt bessere Alternativen am Horizont die deine Freiheit respektieren, dich nicht ausspionieren, freie Formate spielen, Und dich freie Software benutzen lassen — wie das FreeRunner.

“This is the phone that has changed phones forever,” (“Dies ist das Telefon, welches Telefone für immer verändert hat,”) sagt Steve Jobs.

Das stimmt. Ein Quacksalber ist nicht zufrieden wenn er dir proprietäre Software and Digital Restrictions Management (DRM) in den heimischen PC schleppt, Jobs hat sich zum Ziel gesetzt DRM und proprietäre Software auch in deine Tasche zu bekommen.

Es gibt einen Grund warum soviel Betonung auf das äußere Design des iPhone gelegt wird. Es gibt einen Grund warum Apple so beschäftigt mit den unsichtbaren Nähten ist, die es dir nichtmal ermöglichen den Akku deines Telefons zu wechseln.

Apple stellt durch sein Marketing und Design eine Illusion her, dass ein Apple-Produkt zu kaufen dich zum teil einer alternativen Gesellschaft machen würde. Aber die Technologie die sie benutzen wurde explizit gewählt, um Leute in einzelne digitale Zellen zu teilen, und Apple zum alleinigen Vormund zu machen. Wenn dein Geschäft darin besteht, dass Leute dich dafür bezahlen sie einzusperren, sollte sich das Gefängnis luxoriös anfühlen, und die Gitterstäbe nicht allzu sichtbar sein.

Moment, eingesperrt? Gefängnis? Das ist ein Telefon. Sind wir da nicht ein wenig extrem?

Unglücklicherweise sind wir das nicht. Das Extrem hier wird von Jobs und Apple repräsentiert. Das iPhone ist ein Angriff auf sehr alte und fundamentale Werte — dem Wert, dass Menschen die Kontrolle über ihre Sachen haben, anstatt dass ihre Sachen Kontrolle über sie haben, dem Recht frei mit anderen zu kommunizieren und zu teilen, und die Bedeutung der Privatsphäre.

Das iPhone kann Telefongespräche führen, aber es ist nicht einfach nur ein Telefon. Es ist ein Mehrzweck-Computer, mit besserer Hardware als diejenigen, die wir vielleicht vor einigen Jahren noch auf unseren Schreibtischen stehen hatten. Es ist ausserdem ein Verfolgungs-Apparat, und kann wie alle proprietären mit GPS ausgestatteten Telefone ohne dein Wissen deinen Standord übermitteln.

Im November 2007 hatten 3,3 Milliarden Menschen auf der Welt ein Mobiltelefon, und diese Zahl steigt weiter stetig. Für viele dieser Menschen werden Telefone die wichtigsten Computer die sie haben. Sie sind wichtig für ihre Kommunikation und sie haben sie die ganze Zeit bei sich. Von all der Technologie, die von den Menschen benutzt wird, welche gegen sie verwendet werden kann, ist dies eine der beängstigendsten Möglichkeiten.

Aber es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen dem iPhone und vorherigen Allzweck-Computern: Das iPhone ist kaputt, mit Absicht. Es ist theoretisch in der Lage, viele verschiedene Arten von Programmen laufen zu lassen, aber Software-Anwendungen und Medien werden mittels Apples ironisch “FairPlay” benannter “Digital Restrictions Management”-Technologie eingeschränkt.

FoulPlay

Apples DRM-System überwacht deine Aktivitäten und sagt dir, was du tun und was du nicht tun darfst. Was du nicht tun darfst, ist jegliche Software installieren, die Apple nicht mag. Diese Einschränkung hindert dich daran, freie Software zu installieren — Software, dessen Urheber wollen, dass du ihre Arbeit frei verbreitest, kopierst und veränderst.

Freie Software hat uns eine Menge aufregender Dinge auf den Desktop gebracht – Das GNU/Linux-Betriebssystem, den Firefox-Webbrowser, das OpenOffice.org Paket, den Apache-Webserver, auf dem die meisten Websites im Internet laufen. Warum würden wir einen Computer kaufen wollen, der sich Mühe gibt, die Freiheit solcher Urheber zu behindern?
Dieses System ist nicht Apples einziges “FoulPlay”. iPhones können ab sofort auch nur noch in Läden aktiviert werden — trotz des Umstands, dass in den Vereinigten Staaten das “Register of Copyrights” entschieden hat, dass Verbraucher das Recht haben, ihre Telefone freizuschalten und auf eine andere Trägerwelle umzuschalten.

Mit dem Finger zeigen (und wir meinen nicht den Touchscreen)

Jobs möchte dass wir glauben, alle diese Einschränkungen wären nötig. Er nickt und stimmt uns zu, wenn wir uns über sie beschweren und sagt, dass er sie auch nicht mag. Er behauptet, Apple wäre gezwungen sie einzusetzen, zu unserem eigenen Besten — für die Sicherheit des gesamten Telefon-Netzwerks und um Zugang zu all den Filmen und der Musik zu gewährleisten, die wir möchten.
Aber es ist eineinhalb Jahre her, als Jobs sich unter öffentlichem Druck stark gegen DRM aussprach und zu Gunsten der Freiheit. Mit großem Zögern erlaubte er, dass eine handvoll Dateien DRM-frei auf iTunes kamen, behielt aber die Vorraussetzung bei, dass sie mittels der proprietären, DRM-infizierten iTunes-Software gekauft werden mussten. Seitdem tat er absolut gar nichts, um seine Worte in die Tat umzusetzen. In seinen Film- und Videounternehmungen trieb er weiterhin DRM vorran. Und jetzt führt er das auch für mobile Software-Anwendungen ein. Es ist klar, dass diese Worte nur eine List waren, um Widerstand zu entschärfen.

Wir wissen, dass Jobs Angst vor Konkurrenz hat, und Drohungen und Entschuldigungen fabriziert. Es ist einfach nur eine Geschäfts-Entscheidung und es ist eine Art von Geschäft, die wir nciht unterstützen sollten. Jobs möchte, dass das iPhone dich einschränkt, weil er dein Geld will; und größere Kontrolle ist das Mittel dazu — er möchte dir soviel Freiheit wie möglich nehmen, dir so wenig wie möglich dafür zurückgeben und die Kosten auf einem absoluten Minimum halten. Er versucht sicherzustellen, dass Niemand Software für das iPhone schreibt, um Dinge zu tun, von denen er nciht möchte, dass das iPhone in der Lage ist sie zu tun – solche Software wäre in der Lage “FoulPlay” weniger “faul” zu machen, alternative Medienformate abzuspielen, dem Benutzer genau zu zeigen, was von dem Telefon zu den Leuten übermittelt wird die es überwachen, oder sogar die Übertragung dieser Informationen zu unterbinden.

Die Zukunft, die wir sehen wollen

Glücklicherweise können wir bald alle in den Genuss eines mobilen Computers kommen, mit dem wir auch anrufen können ohne unsere Freiheit an Apple, Microsoft, BlackBerry, oder sonstwen zu verkaufen. Das Neo FreeRunner ist ein vielversprechendes Mobiltelefon welches auf freie Software baut, und zusammen mit der GNU/Linux-Gemeinschaft entwickelt wurde. Diese wollen ihre Software teilen und sie wollen, dass du die Möglichkeit hast zu tun was sie getan haben — auf der Arbeit derer ihrer Vorgänger aufbauen, um neue ermächtigende Geräte zu schaffen.

Jobs hat auch auf der Arbeit anderer aufgebaut, nur das seine Antwort war die Leiter umzuwerfen und alle daran zu hindern das zu tun war er getan hat. Seine Kunden wehren sich — laut Apple wurden seit Oktober 2007 über 250,000 von den 1.4 Millionen verkauften iPhones durch ihre Benutzer entsperrt. Aber anstatt das zu begrüßen, denkt Jobs dass es gestoppt werden sollte.

Wir haben die Wahl. Das FreeRunner kann noch nicht alles was das iPhone kann und es ist vielleicht nicht so hübsch. Aber vom Potential her, dem Fakt das es von einer Weltweiten Gemeinschaft unterstützt wird und nicht von einer einzelnen gierigen, unehrlichen, und geheimniskrämerischen Gruppe, bringt es lichtjahre vorraus. Wir können unsere Freiheit und unser Geld eintauschen um etwas auf den ersten Blick schillerndes zu bekommen, oder wir können etwas mehr Geld ausgeben, unsere Freiheit behalten, und eine bessere Art des Geschäftes unterstützen. Wenn wir Geschäfte wollen die ethisch sind, müssen dir die unterschützen die es sind. Durch die Nichtbereicherung der Unternehmen die uns die Freiheit nehmen und die Belohnung derer die uns respektieren, helfen wir eine bessere Zukunft zu bringen.

Mehr Informationen

Original Beitrag aus dem FSF-Blog von johns, übersetzt von marti/sofias. und a1021.

Anmerkungen der Übersetzer

Der Text mag stellenweise ein wenig nach Werbung für das FreeRunner klingen, um diesen Verdacht etwas zu entschärfen sei gesagt das die dafür entwickelte Software OpenMoko frei ist und dadurch durchaus auch von anderen Herstellern verwendet werden kann.

Außerdem gibt es eine Reihe von anderer freier Software für Mobiltelefone wie Qtopia, Maemo und zukünftig Android, die durchaus auch einen Blick wert sind.

ku: zahlen in koa-ban

Furchtlos zögere ich nicht für eine binäre Arithmetik und Messtechnik einzutreten. Ich weiß die Natur auf meiner Seite. Falls ich euch nicht von deren Nützlichkeit und großen Bedeutung für die Menschheit überzeugen kann, wirft das eben kein gutes Licht auf unsere Generation, ihre Wissenschaftler und ihre Philosophen. –John W. Nystrom

koa-ban ist ein (im moment eher mein) projekt das eine radikale, möglichst traditionsfreie und logische sprache zu entwickeln versucht |
die zahlen (ku) sind meine erste, und eins meiner mächtigsten elemente von koa-ban |
ku bildet die kürzesten und einfachsten zahlwörter die ich kenne

zählen in ku

ku dec hex bin
ko 0 0 0000
ka 1 1 0001
ke 2 2 0010
ki 3 3 0011
koa 4 4 0100
kaa 5 5 0101
kea 6 6 0110
kia 7 7 0111
koe 8 8 1000
kae 9 9 1001
kee 10 A 1010
.. .. .. ..
kii 15 F 1111
koo’a 16 10 1 0000
kao’a 17 11 1 1111
.. .. .. ..
kii’ii 255 FF 1111 1111
koo’oo’a 256 100 1 0000 0000

erläuterung

es benutzt, das etwas exotische quaternär-(vierer-)system mit den ‘ziffern’ “o”, “a”, “e” und “i” und einem “k” um zu kennzeichen das das wort eine zahl darstellt |
die ‘ziffer’folge ist von der niedrigen stelle zur hohen, und somit entgegengesetz zu der (aus dem arabischen stammenden) links-nach-rechts-schreibweise

aussprache:
k: wie im deutschen |
a, e, i, o, u: kurz |
mehrere vokale: zusammengezogen (diphton) |
doppelte vokale: vokal lang aussprechen {
apostroph: wie “h” im deutschen

entstehung

die idee ist mir beim lernen von lojban gekommen |
dort waren ziffern nach einem halbsystematischen prinzip mit kurzen silben benannt | hexadezimale ziffern gab es zwar auch, allerdings bestanden sie aus 3 und nicht nur 2 buschstaben | das war für mich ärgernis genug nach einer alternative zu suchen |
und da es in lojban bereits andere wörter nach dem prinzip “fa, fe, fi, fo, fu” gab, war es naheliegend es so zu machen | von mir stammt vor allem das prinzip der ‘ketten-wörter’, die den wesentlichen anteil von koa-ban bilden

links

Leonard Heinzmann: Das Vierer-System, das beste Zahlensystem für den Menschen

Base42: quaternär-basierte hexadezimal-ziffern (cool gemacht; ziemlich ähnliche idee, nur in symbolisch)

weiterführendes zu koa-ban (war mal im aufbau :P )

marti/sofias.

minimal smile 1.0 veröffentlichung

flach und grau, ist alles was ich habe,
flach und grau, ist alles was ich mag,
darum lieb’ ich, was so flach und grau ist:
weil mein schatz ein flusensieb ist

minimal smile ist eine kleines, flaches, graues und ..äh.. minimales smiley-theme |
es wurde gestaltet um endlich ansehnliche smileys in wirklich einfachem design zu haben, außerdem sollen sie möglicht für wichtige text-smileys angemessene äquivalente darstellen, sie sind bis 16*16 skaliert ziemlich gut erkennbar und passen zu fast jeder farbumgebung

entworfen habe ich sie ursprünglich für ultraki, eine radikale wiki-software von EDave mir, die in nächster zeit ihr erstes release feiern will

doch sehet selbst:

downloads:
alle smileys im svg-format (bzip2-komprimiert)
png-dateien in den größen 16*16, 24*24 und 256*256 gibt es in diesem archiv
außerdem gibt es die dateien einzeln: hier (svg)) und hier (png)

falls du keine bzip2- oder 7z-archive öffnen kannst, ist 7-zip ein heißer tipp! |
für das bearbeiten der svg-dateien ist inkscape erste wahl

ich erhebe (wie sonst) keinerlei zwangs- oder monopolansprüche |
eine namensnennung währe nett, am besten einfach auf diese seite linken |
jede vervielfältigung und veränderung ist willkommen

:)

(crosspost auf “grünes licht“)

frohe weihnachten

frieden auf erden |
leben ohne gewalt und zwang für alles was will, denkt oder fühlt |
und kinderpunsch für alle die es mögen
besondere grüße an (reihenfolge bedeutungslos, vergessene sorry..)

Mutti, Vati, EDave, Kathi,
lena1021
Michi, Beathe und Felix
Oma P., Opa P. (gute besserung!)
Alter Siedler, Freddy,
Alix und Basti,
klabauta/sephiroth, city-mouse (hallo mal wieder :) )
Doener, sniker, mutle
Black Dämon
Jaqueline
elfboi
bannaelle
kamo, anja, mondsuechtig, Noki
achja, und André (erster vergessener ._. )

und das alle eure wünsche wachsen und gedeien

mögen die gedanken grenzenlos tanzen |
mögen jeder wunsch auf achtung und jeder befehl auf ignoranz stoßen |
mögen menschen offen zueinander sein und sich nicht misstrauen müssen |
mögen die tiere die dem kulturellen unfall “weihnachtsbraten” zum opfer gefallen sind eine mahnung, und traditionelle gewalt wie jede andere geächtet sein |
möge hass verworfen und der tod behoben werden |
mögen menschen sehen das das ‘andere’ eine bereicherung darstellt und normalität uninteressant ist |
mögen freiheit und frieden der weg zu freiheit und frieden sein |
mögen träume dazu da sein um sie zu tun

–marti

input 2.0

ideen über coolere eingabegeräte und -methoden

1. anpassbare eingabeschnittstellen

heutige tastaturen mögen viele verschiedene sondertasten haben, doch das prinzip ist bei allen gleich und öde: eine taste hat eine aufgabe | mit der taste “L” meint allermeistens “L”, nicht etwa “Я”, “übertakte die grafikkarte” oder “spiele die heidi-titelmelodie” | man umgeht diese einseitigkeit damit dass man irgendwelche tastenkombinationen definiert und den tasten “F1″ bis “F256″ eine halbwegs sinnvolle funktion gibt | doch all diesen kram muss man sich umständlich merken | der tastatur sieht man diese funktionen nicht an

ein interessanter prototyp dieser eines anpassbaren eingabegerätes ist das optimus-keyboard | schnell wird deutlich dass die grenze von toolbar-buttons (symbolleisten-knöpfen) und tastatur-tasten eingentlich nutzlos ist | der einzige grund warum man auf ein symbolleisten-symbol klickt ist dass man sich diese grausigen tastenkürzel nicht merken kann | mit der maus hätte man wahrlich wichtigeres zu tun und um dem platz auf dem bildschirm ist es auch schade..

stell dir einfach mal vor du hättest zu deinem lieblingsprogramm toolbars mit allen funktionen vor deinem bildschirm herumliegen, klingt das cool? ofkors

2. berührungsempindliche oberflächen

berührbare widgets

noch um einiges weiter kann man es treiben statt bildschirmtasten touchscreens verwendet |
und durch eine mir unbekannte techik gibt es multi-touch-screens die inzwischen auch fähig sind mehrere berührungen separat aufzunehmen können

ich glaube dass sich e-paper als darunterliegende anzeige für dieses ‘touchboard’ gut eignen würde, da es hohe auflösungen unterstützt, hohen kontrast bietet und gerade bei standbildern sehr niedrige energieaufnahme hat

hier eröffnen sich die möglichkeien der fließenden übergänge:
slider (schieberegler) für normale hinterkommazahlen | schrollleisten und ‘scroombars’ (kombination aus scrollleiste und zoomfunktion, oft im videoschnitt und anderen zeitleisten verwendet) | winkel-einsteller | regler die nach dem jog- und shuttle-prinzip (eine bewegung des jog bewegt den wert im gleichen maße, wie ein mauszeiger zur maus | das shuttle ‘dreht’ eine geschwindigleit mit der der wert kontinuierlich steigt/sinkt, mit der man sozusagen ‘spult’ | auch das ist im videoschnitt haufig und auch an vielen anderen stellen nützlich und intuitiv)

sogar 2-dimensionale sliders, jogs und shuttles sind möglich und (zum besipiel beim scrollen in großen bildern) sinnvoll

das nintendo ds und apple’s iphone zeigen wie interessant man berührungsempfindliche oberflächen und displays benutzen kann

welche interessanten möglichkeiten so ein touchboard bieten würde sieht man auch darin dass man z.b. eine klaviatur anzeigen lassen kann

was noch etwas fehlt ist das physikalische feedback, wie man es bei einer richtigen schreib- oder klaviertatstatur hat | eine gute lösung währen geprägte oder angerauhte folien zum auflegen

das man aber auch ohne starre abgestufte tasten viele interessante dinge machen kann beweist das musikinstrument continuum

3. die befreiung der hände

'touchboard' und cyberglove

computermäuse verfolgen ein anderes konzept als tastaturen und amaturen | sie ist weniger eine anordnung fester bedienelemente als vielmehr etwas das die bewegungen der hände in einen computer kopiert | die maustasten sind weniger steuerknöpfe als eine abstrahierung der finger auf ein bit das unterschiedliche funktionen erfüllen kann..

um mäuse zu ersetzen halte ich touchpads für eher ungeeieget | und auch das auf-den-blidschirm-drücken ist manchmal einfach unpraktisch weil man den kram dann mit deinen händen verdeckt | stell dir vor du würdes ein grafikprogramm mit den fingern benutzen..

das beste was einer maus passieren kann sind mehr freiheitsgrade und damit währe der erste schritt getan: die 3d-maus oder auch cyberpuck |
was man mit der dritten dimension anstellt? | nun erstmal kannst du deine hand genauso bewegen wie den cursor auf dem bildschirm | außerdem benutzen 2-dimensionale benutzeroberflächen schon seit ewigkeiten eine tiefenmethaphern für dinge die ‘übereinander’ liegen, z.b. fenster | stell dir mal vor du würdest ein fenster oder ein objekt einfach anpacken können und könntest es, während du es bewegst nach ‘vorn’ und ‘hinten’ ziehen | viele bildbearbeitungs- und grafikprogramme benutzen ‘ebenen’ zwischen denen du nun hin und hergleiten kannst | gleiches gilt für die seiten eines dokuments oder für die schlüsselbilder einer tween-animation

was man ‘vermissen’ würde währe sicher das bekannte maus-hochheben-und-absetzen (wenn das mauspad oder der arm an seine grenzen geraten), das ganze lässt sich allerdings mit einem bit übergehen, das besagt “ignoriere alle bewegungen” praktischerweise könte man diese information mit einer kleinen taste an der maus geben..

als nächstens währen die neigungen (rotationen) der ‘maus’ (bzw des pucks) dran | joysticks und lenkräder funktionieren genauso, auch wenn sie gewöhnlich nur 1 oder 2 rotations-freiheitsgrade bieten .. | davon abgesehen dass man 3d-modelle so prima rotieren kann, kann man damit auch noch scrollen, zoomen oder sie als gesten verwenden (z.b. für das vor- und zurücksprimgen in der history)

zu guter letzt die finger, dafür erweitere ich mal die 3d-maus zu einer art datenhandschuh/cyberglove, etwa sowas | die sind bei den meisten nicht all zu gut unabhängig voneinander koordinierbar (bis auf den daumen, falls man den dazuzählt) | das kann man allerding einerseits super mit so einem handschuh üben und andererseits kann man mit den fingern noch etwas anderes: gestikulieren | um eine handgeste sicher zu erkennen braucht man vieleicht ein kleinwenig ki, aber es lohnt sich, denn damit kann man werkzeige, wie sie in diversen programen vorkommen einfach dadurch wechseln das man die geste seiner finger ändert

4. daumen hoch!

eingabegeräte für den daumen

daumen sind cool, sie besitzen das einzige sattelgelenk des menschlichen skelletts und haben in kombination mit den 2 scharniergelenken einen ziemlich großen und präzisen bewegungsradius

besonders mobile computer (spielkonsolen, telefone, musikplayer) nutzen daumen ziemlich intensiv | man kann damit knöpfchen drücken, richtungen per steuerkreuzen und ‘analog’-sticks angeben und trackballs herumrollen

apple hat in seinen ipod-s schon lange das mechanische rädchen durch ein touchpad ersetzt | und ich glaube das man mit einen touchpad auch fast alles andere ersetzen kann

das “daumenpad” was ich skizziert habe hat zusätzlich 9 leds im hintergrund | damit kann man anzeigen in was für einem modus sich das pad gerade befindet | möglich währen z.b. auch dinge wie eine 1d-jog/shuttle-kombination ein 2d-jog (wie ein trackball) oder ein 2d-shuttle (wie ein analog-stick), eine ‘kurbel’ (wie im ipod), ein steuerkreuz oder 9 einzelne ‘knöpfe’ | und touchpads und vollfarb-led-s dürften billig genug sein um sie in sie in allen möglichen kleinkram reinzubauen

5. patente stinken

ich weis garnicht wieviel dieser ideen in irgendwelchen patentämtern herumliegen und der ‘besitzer’ alle die es umsetzen wollen ausquetscht wie marionetten | viele eingabegeräte sind teure nischenprodukte trotz ihres eindeutigen potenzials

patente verhindern innovation und gehören deshalb ignoriert, zerschwarzmarktet, abgeschaft und vergessen

–marti

all rites reversed: text und bilder bedingungslos frei

crosspost auf grünes-licht

“grünes licht” geht online

grünes licht ^^

hallo zusammen

ich wollt euch mal sagen, dass ich vor kurzem (2 tagen) ein neues blog eröffnet habe |
es wird kürzere und manchmal weniger ernsthafte beiträge enthalten | dafür wahrscheinlich um so einige mehr..

bei der gelegenheit wollte ich auch blogage.de kurz vorstellen | es ist ein bloghoster dessen gründer ich vom fuckup-wiki kenne | und die ziemlich vernünftige menschen zu sein scheinen ;) |
sie haben sogar in ihrer erklärung “Don’t be evil 2.0” festgelegt, dass die 0,2 (20%) der einnahmen an eine gemeinnützige organisation spenden |

nicht so doll ist dagegen die werbung die in jedes gratisblog eingebaut wird |
aber gut, gegen werbung auf dem eigenen bildschirm ist ein kraut gewachsen |
und wenn man nicht will, dass die blogbesucher den blog durch die aufmerksamkeit auf propaganda bezahlen, muss man es halt selbst tun (2 €/monat, allerdings sind solche ‘upgrades’ wohl noch nicht möglich zur zeit)

wer einen (neuen) bloghoster sucht, ich halte blogage.de für durchaus empfehlenswert :)

–marti

vorratsdatenspeicherung ist durch..

der perfekte polizeistaat ist da, zumindest potenziell

der staat hat sich am 9. november ein gesetz erlassen was anbieter von telefon, mobilnetz und internet-zugängen dazu verpflichtet höchst aussagekräftige daten für einen bestimmten zeitraum zu speichern und der regierung und verschiedensten ‘sicherheitsdiensten’ zur verfügung zu stellen

das widerspricht nicht nur dem gesetzlich zugesicherten fernmeldegeheimnis (eine art briefgeheimnis für maschinelle kommunikation) und dem recht auf informationelle selbstbestimmung (was sicherstellen sollte das du selbst bestimmen kannst welche informationen über dich umherwandern)

das menschenrechte illusorisch formuliert werden kennt man ja
genauso wie das machteliten den totalen verfolgungswahn bekommen und jeden für alles verdächtigen hatten wir auch schon oft als üblen wegbereiter für immer totalitärere systeme

ich denke das schlimmste an einer ständigen überwachung ist das monopol daran
sicher ist es auch nicht schön wenn ein nachbar intime oder peinliche geheimnisse über einen weiß | aber letzendlich wird jeder nochso unfreundliche mensch es satt haben sich über schwächen die nunmal jeder hat das maul zu zerreißen

und ich denke dass eine gesellschaft wo alle informationen mehr oder weniger offenliegen letzendlich etwas gutes währe | in der tat würde man auch verbrechen wie korruption, sexualverbrechen und häusliche gewalt orten können und gezielt dagegen vorgehen | menschliches verhalten könnte in großem maße statistisch, psychologisch und chaostheoretisch ausgewertet werden und die gesellschaft als ganzes wie als individuum währe durschaubar |
nein ich denke nicht das es etwas schlechtes wäre.. es wäre selbsterkenntnis einer intelligenten gemeinschaft

ganz anders sieht es aus wenn diese informationsmenge mit macht in berührung kommt, und noch dazu einseitig ist |
wer macht hat kann verbrechen begehen | macht ist nichts weiter als die fähigkeit zur gewalt und instrumentalisierung gegenüber seiner mitmenschen |
ein mächtiger der alles über die weiß die er sich untergeordnet hat kann jeden widerstand zerschlagen | er weiß wer ihn nicht leiden kann | er kennt dessen schwächen und ängste | er weiß wann er allein ist |
im gleichen zug werden die mächtien meist undurchsichtiger: sie investieren viel zeit und material um ein schwammiges bild von ihnen zu erzeugen so das nie klar ist was sie wollen und warum sie was tun

das gilt nicht nur für staaten, sondern ganz ähnlich für kapitalmächte |
auch wenn selbst ein ungebildeter mensch wissen müsste das riesige konzerne weder gut für den markt sind, noch irgendein interesse daran haben das ihre kunden wenig geld verschwenden | trotzdem werden die dümmsten “alles billig irgendwie”-slogans nicht verlacht sondern akzeptiert |
payback und co werden akzeptiert und wird wie ein geschenk empfunden | in wirklichkeit ist es ein tauschgeschäft: die eigene konsummündigkeit gegen einen schlechten rabatt |
das schema ist das selbe: einige wenige haben unglaublich viel information zur verfügung nachdem sie ihr genenüber analysieren | warum sie das tun ist einfach: um sie gezielt in verlustgeschäfte zu verwickeln: verwirrt stehen die kunden voller regalen voller völlig aussageloser verpackungen und haben meist keine ahnung wie viel dieser ganze verpackungs- und werbekram kostet und auf welche art es sich rentiert | es ist schlicht offener betrug, der zu nochmehr kapitalmacht führt

nach dem gleichen betrieb arbeiten machtsekten, militärs (und andere terroristen) und drogenhändler (der verkauf an sich währe ja auch nicht das problem wenn der kunde im vollsten bewusstsein darüber handelt was er gerade tut) |
es ist immer das gleiche, jemand will mehr über andere wissen und gleichzeitig sich selbst verbergen, das heckenschützen-prinzip

dort ist es nur allzu empfehlenswert seine daten nicht allzu willig den monopolisten in den rachen zu schmeißen sondern seine spuren zu verwischen
im gegenzug sollte man imo hartnäckig fragen und dokumentieren wenn man mit jemandem spricht

kurz: überwachung sux ;)
–marti


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